Sonntag, 8. Februar 2009

Blog für vom Partner Verlassene

* 17.02.2012 new *










Achtung! Dieser Beitrag ist gegen den Mainstream gerichtet. Danach ist es heute nicht mehr verwerflich, sondert geradezu "in", seinen Partner zu verlassen oder gegen einen anderen auszutauschen.

Wer geht, verläßt nicht nur seinen Partner, sondern, im Falle einer langen Beziehung, auch seine eigene Vergangenheit. Meist werden nur die persönlichen Dinge, Geld und vielleicht ein paar Fotos mitgenommen. Nach einiger Zeit hat der Partner meist sogar Angst, in seine eigene Wohnung/ Haus zu gehen. Er/sie will nicht mehr an seine/ihre eigene Vergangenheit erinnert werden. Alte Gefühle könnten hoch kommen.

Wer ohne eigene Schuld verlassen wurde, sollte sein Schicksal nicht einfach hinnehmen.

-> Lassen Sie, nachdem Sie verlassen worden sind, ihren Partner völlig im Unklaren,
was Sie nun tun werden!

Prolog

Heute verlässt ein Partner i.d.R. die Beziehung, um sein Leben noch weiter zu "optimieren". Es geht ihm/ ihr gut, aber man will "glücklich" sein und "geliebt" werden, bzw. sich "weiter entwickeln". Da stört der Alltag, und er/sie macht einfach "Lastabwurf".
Diese Aussage hat gerade der französische Philosoph Nicolas Grimaldi in der Sendung Philosophie (16.1.2011, 13:30 Uhr in arte, Wiederholung: 22.01.2011 um 00:50) voll bestätigt.

Dass dies auf Kosten des Verlassenen geht, nimmt man in Kauf. "Einer muss leiden". Was für ein Ansicht! Menschenverachtend! "Es ist mein Leben!" Ja, wenn da nicht der/ die Verstoßene wäre... Ein gnadenloser Egoismus breitet sich aus!
Dass Emotionen bis zu 80 % das Handeln bestimmen können, ist in der Psychologie bekannt.
Ein (nur) von Gefühlen geleitetes Handeln führt automatisch zu Chaos und Leid!
Aber, wer eine intakte Beziehung verlässt, ist erwachsen und für sein Handeln voll verantwortlich. Niemand ist völlig frei und kann tun und lassen, was er will. Er steht immer in der Verantwortung für sein Handeln.
Das Gefühl, mit der Beziehung "stimme etwas nicht mehr" oder in der bisherigen Beziehung "etwas gefehlt hat" berechtigt noch lange nicht dazu, sie zu zerstören. Dies sollte man rechtzeitig sagen, um dem Partner eine Chance zu geben.
Was fehlt dem- oder derjenigen, welcher auf diese Art und Weise seinen/ ihren Partner verläßt? Es fehlt ihm/ ihr der Respekt vor dem anderen Lebenspartner.Wenn man den Partner nicht respektiert, obwohl man lange Jahre mit ihm zusammen gelebt hat, nicht seine Art und Weise achtet, wie er nun mal ist, sondern nur sein eigenes Leben sieht, geht man über Leichen. Ich spreche von Respekt und Achtung vor dem Anderen. Wenn ich nicht in Betracht ziehe, was der Andere in den langen Jahren der Beziehung für das Gemeinsame geleistet hat, wie er sich aufgeopfert hat und auch eigene Ziele zurück gesteckt hat, sondern nur von einem unstillbaren Lebenshunger befallen bin, dann bin ich zu dem, was man Respekt nennt, nicht fähig.

Oft wird gesagt, dass die Beziehung bereits kaputt war, wenn ein Partner den anderen verläßt.
Komisch nur, dass der Verlassene dies nicht bemerkt hat.
Der Liebesenzug, auch der körperliche, zusammen mit der Einsamkeit, stellen tatsächlich Körperverletzung dar, deren Folgen lange anhalten. Nie wieder wird der/die Verlassene so sein wie vorher. Und die Psychologie hat nicht Recht: die Trauer hält nicht nur ein Jahr an. Man gewöhnt sich zwar an den Zusand (was bleibt einem auch anderes übrig?), aber es bleiben tiefe Narben.
Wenn ein/e Verlassene/r durchschnittlich etwa die Hälfte der Zeit benötigt, welche die Partnerschaft gedauert hat, um sich von der Katastrophe zu erholen, zeigt dies schon, welcher Schaden angerichtet wurde. Es herrscht ein extremes Ungleichgewicht im Befinden zwischen dem, der die Beziehung verläßt und der Person, die allein zurück bleibt! Ältere Personen über 50 bleiben meist für immer allein!
Manchmal ist das Ergebnis die Rückkehr des Partners, aber nicht immer!
In diesem Blog geht es um langfristige Beziehungen. Auch nach einer kurzen Beziehung wird der Verlassene teilweise traurig sein, zerstörerisch ist es aber, wenn man eine lange Ehe oder eheähnliche Beziehung einseitig und ohne triftigen Grund aufgibt.

Manche/r verläßt seinen Partner/in wie aus einem Arbeitsverhältnis heraus! Die Trennung gleicht einer Kündigung, zum Teil auch einer fristlosen Kündigung. Das da mal vorher auch etwas anderes gewesen war, scheint nicht mehr von Bedeutung.

Oft wird behauptet, der die Partner/in hätte sich nicht weiter entwickelt. Warum sollte man sich weiter entwickeln und in welche Richtung? Wie hätte man es denn gern? Zu Beginn der Partnerschaft war doch alles in Ordnung. Nun soll man sich auf einmal verändern.

Triftige Gründe sind:

der Partner ging fremd,
der Partner war gewalttätig,
hatte eine schwere Sucht und liess sich nicht fachmännisch helfen,
hat nicht finanziell geteilt oder
war in Verbrechen verstrickt.


Zum Verlieben gehören immer zwei, die Trennung wird aber nur von einer Person vollzogen. Gibt dies nicht zu denken?
Zeugt dies nicht von einem extremen Egoismus?

Die erste Phase
Holt Euch unbedingt sofort Hilfe! Rechtsanwalt, Seelsorger, Psychologe, Steuerberater, Internet. Sprecht mit vielen über Euer Problem. Reden hilft. Niemand hat für Euch eine Patentlösung parat, aber fast jeder will helfen.Es wird sich sehr schnell herausstellen, wer Freund und wer Feind ist. Verwandte und Bekannte des Partners sollte manmeiden. Meiden sollte man auch Personen, die immer wieder nach Gründen suchen, warum man verlassen wurde. Dies hilft nicht weiter! Von Interesse ist nur

dass man verlassen wurde und
auf welche Art es geschah sowie

welche verletzende Äußerungen dabei ausgesprochen wurden.

Man sollte aber nicht auf allgemeine Ratgeber zurück greifen. In diesen Werken der "Küchenpsychologie" werden Binsenweisheiten verbreitet, auf die man gut verzichten kann. Letzlich hat man, wenn man diesen "Werken" folgt, immer etwas versäumt und ist somit Schuld an seiner Misere.

In der ersten Phase wird man durch den Trennungsschmerz und den Schock von seinen Emotionen schier zerrissen. Da jede Trennung mit seelischen Schmerzen verbunden ist, sollte man diese nicht hinnehmen. Der Verlassene hat in der Regel kaum Rechte. Daher ist es ganz wichtig, sich bei der Teilung des Hausrates und desVermögens sich nicht über den Tisch ziehen zu lassen. Ein Hinweis für den Verlassenen: Liebe macht blind und dumm! Die Schlussfolgerung daraus überlasse ich dem Verlassenen! Räumt alles aus der Wohnung in den Keller oder Dachboden, was dem/der Patner/in gehört. Macht kein "Museum" aus den Dingen des/der Geliebten. Fordert den Partner auf, seine Sachen abzuholen.

Das Vertrauen zum Partner löst sich auf. Aber auch das Vertrauen allgemein in eine neue Partnerschaft ist verschwunden.

Vergleich von Stressfaktoren:

Trennung der Partner: 65 Punkte
Gefängnisstrafe : 63 Punkt

Die zweite Phase (neu)

Die Zeit der Trauer. Der Partner fehlt, man denkt bei jeder Gelegenheit an ihn/sie zurück.
Bekannte und Verwandte wollen nach einiger gewissen Zeit nichts mehr von der Trauer um den verlorenen Partner hören.
Vielleicht kann Ablenkung einen Teil ersetzen. Und man sollte sich neue Beschäftigungen suchen. Alte Hobbies, die man nicht mit dem Partner/ der Partnerin zusammen gepfegt hatte, können wieder zum Leben erweckt werden. Am Besten, man begibt sich unter Menschen. Wenn man sie bisher noch nicht kannte, umso besser. Reisen sind eine der besten Möglichkeiten. Gruppenreisen in Gegenden, wo man bisher noch nicht war. Andere Menschen sind auf Reisen zugänglicher.
Wenn das alles nicht hilft, da der Verlust zu zerstörerisch ist, sollte man wiederum professionelle Hilfe beanspruchen.

-> Und... jetzt muss aber die Wut kommen!

Die dritte Phase
Das Leben geht weiter. Der Verlassene ist meist in der schwächeren Position. Es ist damit zu rechnen, dass der/die PartnerIn, von dem/der man verlassen worden ist, nach einem Jahr die Scheidung einreichen wird. Ist man schon damit einverstanden? Man sollte an alles denken, was damit verbunden ist. Gibt es Auseinandersetzungen um Kinder, um die Wohnung bzw.das Haus oder das Vermögen?Auf keinen Fall sollte man bei wichtigen Dingen vorschnell auf etwas verzichten.

Glück läßt sich nicht konservieren. Im Augenblick seines Entstehens beginnt schon seine Verfallsgeschichte.

Manches löst sich auch mit der Zeit "von selbst". Man sollte, wie verzweifelt man auch immer ist, nicht voreilig das Handtuch werfen. Keiner kann wissen, was in Zukunft alles passiert. Was heute die Erfüllung aller Träume erscheint, kann morgen schon durch den grauen Alltag abgewechselt werden. Die Gewöhnung tritt schneller ein, als man denkt. Auch der/die Verlassene gewöhnt sich irgendwann an den neuen Zustand. Man ordnet sein Leben neu. Man wird feststellen, dass dies geht, ohne den Anderen! Das ist ein ganz wichtiger Schritt. Man weiss zwar nie, wann dieser Zeitpunkt eintritt, aber irgendwann gehen die Schmerzen zurück und die Erinnerungen verblassen.War wirklich immer alles schön mit dem Partner, von dem man verlassen worden ist? Nein, sicher nicht.

Liebe ... ist eine besondere Form von Geisteskrankheit
Es gibt zwei Grundübel in unserer Zeit:

Die Sucht nach Profit und
die Sucht nach Selbstverwirklichung!


Die hohe Zahl der Scheidungen und Trennungen gehören zu den gravierenden Zerfallserscheinungen unserer Gesellschaft!


LINKS zu hilfreichen Seiten:

Neues Portal:

Liebeskummer


http://www.liebeskummerpillen.de/ ;-)

Nie hätte ich ... erreicht, wenn ich damals mit dir zusammen geblieben wäre."

Nur für verlassene Männer:













www.pappa.com/emanzi/mm05024.htm


Was nicht hilft:

Sich sofort in einen neue Partnerschaft stürzen.- Die Probleme kommen alle mit!
Partnerbörsen: natürlich gibt es da genug Möglichkeiten, jemanden kennenzulernen.
Aber, die gegenseitigen Erwartungen sind hoch.

http://flirten-partnersuche.suite101.de/article.cfm/partnersuche_per_internet

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